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Rückblick: Barfuß zur Achtsamkeit 1/2017


barfuß laufen, meditation und stressbewältigung

Es wurde ruhig in der Barefoot Academy am letzten Wochenende. Ruhe, Einkehr und Achtsamkeit waren an diesem Wochenende angesagt. Kursleiter Per-Olof De Marco und Pierre Blondiaux begannen den Morgen zusammen mit den sechs Teilnehmer, mit einer Tee-Zeremonie. Unter dem Duft japanischer Räucherstäbchen erlebten alle Beteiligten die zwei Tage einen Wechsel aus Meditation und sanften Körperübungen, welche alle Sinne ansprachen.
Pierre übte die Praxis mit den Teilnehmern. Atempraxis gegen Sauerstoffmangel und Vagusmeditationen, um zwei von Vielen zu erwähnen . Der Verstand sollte jedoch nicht einfach nur zur Ruhe kommen, es ging auch theoretisch um Achtsamkeit und Stressbewältigung. Wir müssen zuerst verstehen warum es uns nützen könnte innezuhalten, um motiviert ins Fühlen und Spüren zu gehen.
Wir müssen den Verstand mit ins Boot holen. Achtsame Kommunikation, Stressfolgen und Resilienz waren hier die Themen.

Die Teilnehmer beschäftigten sich außerdem mit ihren bisherigen Lebenskrisen, um Ressourcen zu erarbeiten und zu erkennen. Diese Ressourcen oder Fähigkeiten haben bisherige Krisenbewältigungen erst möglich gemacht.
Sie sind schon da, ich muss nicht nur Neues lernen. Vielmehr das Erkennen welche schon greifbar und abrufbar sind. Akzeptanz, Dankbarkeit, Vergebung, Selbstwert und -behauptung und ein soziales Netzwerk, Empathie u.v.a sind Ressourcen, die Stress an uns abprallen lassen. Natürlich ging es aber auch um Füße. Die ganzen zwei Tage über waren alle Teilnehmer barfuß. Im Alltag. Denn da gehört es hin. Beim Spaziergang durch die Düsseldorfer Straßen wurde bewusst, dass die Freude in den kleinen alltäglichen Dingen liegt. Die Gruppe hielt häufig inne, spürte rein und nach.
Dieser Kurs ging weit tiefer als die sonst übliche, technische Auseinandersetzung über die Füße, z.B des korrekten Fußaufsatzes. Dies ist wichtig für die Gesunderhaltung des Menschen. Es war mehr eine Vollbremsung in die Schwebe. Ein Innehalten und draufschauen, die Richtung überprüfen, die man im Leben eingeschlagen hat. Es war weniger „achtsam zu den Füßen“, als eben „mit den (bar)Füßen zur Achtsamkeit.“ Achtsamkeit kann nicht nur an einer Sache fest gemacht werden, sondern soll sich auf alle Lebensinhalte beziehen. Die Barfüßigkeit beruhigte, erdete und entschleunigte alle Beteiligten spürbar und ließ eine bessere Aufmerksamkeit zu.

Es ging um Verbindungen. Der Beziehungsaufbau zwischen den Teilnehmern und die Verbindung zum eigenen Selbst. Das Einspielen einiger, weniger Rituale zur Wertschätzung der kleinen Dinge. Dies erforderte auch Disziplin und auch manchmal Zurücknahme der eigenen Impulse und Bedürfnisse zum Entstehen eines gemeinsamen Ganzen. Dies, ein gemeinsames Ganzes, aber verschafft Zuversicht, Hoffnung und Dankbarkeit.

>>Die nächsten Termine für diesen Workshop findest du hier.<<

Video vom Workshop

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