Springe zum Hauptinhalt

Barfuß zur Achtsamkeit und Entspannung


barfuss zur Achtsamkeit

Werde was Du bist. Du bist gut so wie Du jetzt gerade bist, und es gibt keinen Grund irgendetwas erreichen zu müssen. Du bist nicht auf der Welt, um jemandes anderen Bedürfnisse zu erfüllen. Achte auf Dich, Deine Umwelt und Deine Gesundheit. Das ist es was Achtsamkeit beinhaltet.

Die Füße sind ein guter Maßstab dafür. Schmerzen sie, wollen sie Dich vielleicht so nicht weiter (er-)tragen.

In diesem Artikel lernst Du:
• Wie Achtsamkeit entsteht
• Wie dich Barfuss laufen in Achtsamkeit bringen kann

Wir sind im digitalen Zeitalter angekommen. Zeitalter, das lässt sich gleich doppelt deuten. Wir leben in der Ära, in der Zeit alles bestimmt. Zeit zu arbeiten, Zeit zum schlafen, Zeit zum Essen, Zeit für …. mich selbst? Zeit soll einen Sinn ergeben. Sinnvoll ausgefüllt werden. 
Da wir von Natur aus ökonomisch orientiert sind, möchten wir effizient Zeit verbringen.
 In urtümlicheren Zeiten haben wir uns für unseren Lebensunterhalt aber bewegen müssen und unserem System eine körperliche Belastung geboten. Zeit spielte dabei schon immer eine Rolle. Aber keine allgegenwärtige. Um die Zeit auszutricksen, müssen wir unsere Kognition und unsere logische Intelligenz austricksen.

barfuss zur Achtsamkeit

Im ältesten Teil des Gehirns, dem limbischen System, auch Reptilienhirn genannt, sitzt die Welt der Emotionen, aber auch der Körpersteuerung, also unserer vitaler Funktionen.
Im neueren Gehirnbereich (Neo-Kortex) dagegen sitzt unser abstraktes Denken, mit welchem wir bisweilen unsere Emotionen und Körperempfindungen dominieren können.

Wird das logische System aber völlig überlastet, durch Zeitdruck, Termine, fehlende Entspannung etc. übernimmt das limbische System die Kontrolle über unseren Körper und schaltet unsere Kognition lahm. Herzlich willkommen in der Panikattacke.
 Wir können nicht mehr klar denken und Emotionen (wie Angst) übernehmen das Zepter, um uns endlich ruhig zu schalten.

Soweit muss es aber gar nicht erst kommen. Glücklicherweise können wir das limbische System durch unmittelbare Reize gezielt ansprechen.

Das gelingt über Reize die man erst mal nicht ignorieren kann, so zum Beispiel Gerüche. Der Geruchssinn ist einer unserer ältesten Sinne und stark mit Emotionen und Erinnerungen direkt im limbischen System verankert. Gerüche die wir lange nicht mehr wahrgenommen haben, zum Beispiel der Parfümgeruch der ersten Liebe können eine überwältigende Wirkung entfachen. Man fühlt sich möglicherweise wieder wie 15. Wir reisen also zurück in der Zeit. 
Im Wald findet man zahlreiche natürliche Gerüche. Auch bei einem Barfußspaziergang, insbesondere im Wald werden unmittelbare Reize ans limbische System gesendet.
 Ob der vielen Eindrücke unter unserer Fußsohle können wir kaum unachtsam sein. Wir sind ganz praktisch und fühlbar im Kontakt mit dem Boden .

Das nennt man heute wohl Quality-Time.
 Ein Modebegriff, in dem wir versuchen besonders zeitlos Zeit zu verbringen. Aber meist auch wiederum eingebettet in einen Zeitplan. Wie schon beim Sport versuchen wir unser Fehlverhalten im Alltag durch spezielle Aktivitäten in einem kurzen Zeitrahmen mit möglichst hoher Intensität wieder auszugleichen.

Warum darf nicht alles qualitative Zeit sein? Es darf doch achtsam ausgeführt werden. Ja richtig, darf. Du darfst Dein Leben ändern und Dein Ändern leben. 
Der Schlüssel liegt oft in der Langsamkeit. Schnelligkeit führt zur Hektik und zum oben beschriebenen Kollaps. Man kann die meisten Dinge langsam „angehen“.
 Die Schuhe auszuziehen ist ein erster Schritt. Das alleine bringt dich schon ganz automatisch in die Achtsamkeit zu dir selbst und deiner Umwelt gegenüber.

Man kann mit dem Tempo anderer nicht mehr Schritt halten. Es zwingt uns zu kleinen Schritten. Und das ist gut so. 
Einfach langsam, in Deinem Tempo, Schritt für Schritt. Eine Veränderung zur Langsamkeit bleibt nicht unbemerkt. Die Missbilligung der Mitmenschen weist Dir den richtigen Weg, es mag dann Neid sein, es wird aber auch Mitstreiter geben.

barfuss zur Achtsamkeit

Eine weitere Möglichkeit ist das Atmen. Halb autonom, halb willentlich steuerbar ist es eine gute Möglichkeit zur Ruhe zu kommen. Stell Dich vor den Waldrand! Halte 1 Minute inne. Atme in dieser Minute nur Zwei mal. Einatmen, den Atem 3 Sekunden festhalten und erst dann langsam ausatmen. Dann vor dem zweiten Atemzug wieder bis drei zählen. Einatmen, festhalten, ausatmen.
 Du kannst, wenn es Dir beliebt, innerlich den Wald oder Park um Erlaubnis bitten eintreten zu dürfen. Dankbar, dass er existiert. Dann hör genau hin. Nach Innen und nach Außen. Du erhältst sehr wahrscheinlich eine Antwort oder sogar eine Einladung. In welcher Form wirst DU erleben. Und dann trete Deinen Waldspaziergang barfuß an, absichts- und ziellos. Und komme zur Ruhe und zu Dir selbst. Wenn Du spürbar ruhiger wirst, dann übertrage diese Ruhe auf eine weitere Tätigkeit, z.B. das Zähneputzen.

Dann übertrage es weiter und komm nach und nach zu qualitativer Ruhe. So kann deine neue Achtsamkeit mit dem Barfußgehen beginnen und sich auf dein gesamtes Leben auswirken.

erfahre mehr über Achtsamkeit durch Barfußlaufen:

->WORKSHOPS
->AUSBILDUNGEN
->COACHING

ähnliche Artikel

barfußschuhen gehen ist gesund

Barfußlaufen ist gesund – oder doch nicht?

der Ballengang ist nicht natürlich

Der Ballengang ist nicht die natürlich präferierte Gangart des Menschen

Cookie-Präferenz

Bitte wähle eine Option. Mehr Informationen zu den Folgen Ihrer Wahl finden Sie unter Hilfe.

Wählen Sie eine Option, um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortzufahren, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Im Folgenden finden Sie eine Erklärung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies akzeptieren.:
    Alle Cookies wie Tracking- und Analyse-Cookies.
  • Nur notwendige Cookies zulassen.:
    Nur Cookies von dieser Website.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit ändern: Datenschutzerklärung. Impressum

Zurück